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Studierendenschaft empört über erneute Verzögerung
Der Umzug der Fachbibliothek Geschichte muss auf Grund von Fahrlässigkeit erneut verschoben werden
Greifswald, 14.02.2012 - Der Fachschaftsrat Geschichte wurde in der vergangenen Woche darüber in Kenntnis gesetzt, dass auf Grund eines fehlenden statischen Gutachtens der Umzug der Fachbibliothek Geschichte vorerst nicht realisiert werden kann. Die Vertreter der Fachschaft sind entrüstet über den erneuten Aufschub und äußern sich verärgert über die stetigen Beteuerungen der Universität, etwas gegen die Raumprobleme an der Philosophischen Fakultät zu unternehmen.
Im Allgemeinen Studierendenausschuss (AStA) stieß die Meldung ebenfalls auf Unverständnis. „Momentan scheint es, als würden sich Universität und der Betrieb für Bau- und Liegenschaften die Schuld gegenseitig zuschieben.“, so Anne Lorentzen, kommissarische Vorsitzende des AStA. Wie die Universität bekanntgab, wird ein statisches Gutachten darüber entscheiden, ob der Umzug gewährleistet werden kann. Dies wird frühestens nach Auswertung des Gutachtens in ein bis zwei Monaten der Fall sein. Nach Ansicht des AStA hätte dieses Gutachten eingeholt werden müssen, bevor die neuen Räume für viel Geld saniert wurden. Der AStA fordert den Rektor auf, öffentlich Stellung zu der Problematik zu beziehen und das Problem endlich zur Chefsache zu machen. Anne Lorentzen betont: „Wir haben einen Punkt erreicht, an dem Geschichtsstudierende ihr Bachelor-Studium zur Hälfte abgeschlossen haben, ohne je ihre Fachbibliothek von innen gesehen zu haben. Dieser verheerende Zustand kann nicht länger geduldet werden.“














