Pressemitteilungen

Übergriffe auf ausländische Studierende

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Greifswald, 23.04.2012- Mit Bestürzung muss der Allgemeine Studierendenausschuss (AStA) der Ernst-Moritz-Arndt-Universität Greifswald zur Kenntnis nehmen, dass einige unserer ausländischen Kommilitonen in Vergangenheit Opfer von ausländerfeindlich motivierten Straftaten geworden sind.

„Wir betrachten unsere Universität als einen Ort, an dem Menschen aus der ganzen Welt willkommen sind. Die Universität ist neben der Forschung und Lehre auch ein Ort der kulturellen Begegnung und der internationalen Zusammenarbeit“, so Timo Schönfeldt, kommissarischer AStA Vorsitzender.

Der AStA begrüßt das Engagement von Universität, Stadt, Polizei und Zivilgesellschaft, sich im Rahmen einer gemeinsamen Zusammenarbeit deutlich gegen Fremdenfeindlichkeit zu positionieren.

Unsere ausländischen Kommilitonen finden bei uns jederzeit Unterstützung und die Gewissheit, dass sie in Greifswald willkommen sind!

Umzugsbeihilfe für Studierende in Gefahr

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Greifswald, 17.02.2012 - Die Bürgerschaft berät aktuell darüber, ob die Umzugsbeihilfe in Höhe von 150€ für ein Jahr ausgesetzt wird. Gerade in diesem Jahr hätte dies fatale Folgen für die Ernst-Moritz-Arndt-Universität Greifswald. Ohne den bisherigen finanziellen Anreiz für die Ummeldung des Hauptwohnsitzes, wird es in diesem Jahr eine Vielzahl weniger Studierender geben, die sich für Greifswald als ihren Hauptwohnsitz entscheiden.

Dies hat nicht nur finanzielle Folgen für die Stadt und den Kreis, die durch weniger Einwohner auch geringere Mittelzuweisungen erhalten würden, sondern auch für die Universität, die für jeden zweiten Studierenden aus anderen Bundesländern 1000 € Hauptwohnsitzprämie erhält. Diese Mittel sind für die Verbesserung von Studium und Lehre von entscheidender Bedeutung.
Nach Schätzungen der AStA-Referentin für Veranstaltungen werden im Wintersemester rund 3000 Erstsemester erwartet. Sollten sich alle Studierenden ummelden, könnte die Universität bis zu 1.000.000 € an zusätzlichen Geldern für die Verbesserung der Studienbedingungen erhalten.

„Es ist unverständlich, wenn die Bürgerschaft ohne Absprache mit der Studierendenschaft und ohne ausreichende Hintergrundinformationen potentielle Millionenausfälle verursacht. Sie verurteilt damit ein wichtiges Projekt(Greifswald ist Pilotprojekt) zum Scheitern, welches die Unterfinanzierung der Greifswalder Universität lindern könnte.“, so Anne Lorentzen, Vorsitzende des Allgemeinen Studierendenausschusses (AStA).
Der AStA fordert daher die Bürgerschaft auf, sich mit allen Beteiligten an einen Tisch zu setzen, um die Existenz der Umzugsbeihilfe auch langfristig zu sichern.

Diagonalquerung von Studierenden befürwortet

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Greifswald, 14.02.2012 Bereits im Jahr 2010 sprach sich die Vollversammlung
der Studierendenschaft für die Diagonalquerung der Europakreuzung aus. Auf
Grundlage dieses Meinungsbildes hat das Studierendenparlament einen
Beschluss gefasst, in dem es neben der neuen Überquerung eine Vielzahl
weiterer Verbesserungen im Fahrradnetz geben soll. Da das Thema in der
Bürgerschaft erneut aufgegriffen wurde, verweist die Studierendenschaft auf
die in der Vergangenheit getroffenen Entschlüsse und hofft auf eine
Berücksichtigung bei der Beschlussfindung.

Studierendenschaft empört über erneute Verzögerung

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Der Umzug der Fachbibliothek Geschichte muss auf Grund von Fahrlässigkeit erneut verschoben werden

Greifswald, 14.02.2012 - Der Fachschaftsrat Geschichte wurde in der vergangenen Woche darüber in Kenntnis gesetzt, dass auf Grund eines fehlenden statischen Gutachtens der Umzug der Fachbibliothek Geschichte vorerst nicht realisiert werden kann. Die Vertreter der Fachschaft sind entrüstet über den erneuten Aufschub und äußern sich verärgert über die stetigen Beteuerungen der Universität, etwas gegen die Raumprobleme an der Philosophischen Fakultät zu unternehmen.

Im Allgemeinen Studierendenausschuss (AStA) stieß die Meldung ebenfalls auf Unverständnis. „Momentan scheint es, als würden sich Universität und der Betrieb für Bau- und Liegenschaften die Schuld gegenseitig zuschieben.“, so Anne Lorentzen, kommissarische Vorsitzende des AStA. Wie die Universität bekanntgab, wird ein statisches Gutachten darüber entscheiden, ob der Umzug gewährleistet werden kann. Dies wird frühestens nach Auswertung des Gutachtens in ein bis zwei Monaten der Fall sein. Nach Ansicht des AStA hätte dieses Gutachten eingeholt werden müssen, bevor die neuen Räume für viel Geld saniert wurden. Der AStA fordert den Rektor auf, öffentlich Stellung zu der Problematik zu beziehen und das Problem endlich zur Chefsache zu machen. Anne Lorentzen betont: „Wir haben einen Punkt erreicht, an dem Geschichtsstudierende ihr Bachelor-Studium zur Hälfte abgeschlossen haben, ohne je ihre Fachbibliothek von innen gesehen zu haben. Dieser verheerende Zustand kann nicht länger geduldet werden.“

Neuer Bildungsminister auf Bewährungsprobe

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Bereits vor der offiziellen Ernennung  Mathias Brodkorbs zum Bildungsminister wirft die Studierendenschaft einen kritischen Blick auf seine bisherigen Handlungen

Greifswald, 21.10.2011 - Der Allgemeine Studierendenausschuss (AStA) der Ernst-Moritz-Arndt Universität Greifswald sieht die am 13.10.2011 getroffene Entscheidung Erwin Sellerings, Mathias Brodkorb als neuen Bildungsminister für Mecklenburg-Vorpommern einzusetzen, kritisch. Die Politik Brodkorbs ist stark von Einsparung gekennzeichnet. Es ist nicht allein der Fakt, dass Brodkorb die durch Henry Tesch eingeleitete Unterfinanzierung der Theater wahrscheinlich weiterführen wird und somit die Theaterlandschaft in Mecklenburg-Vorpommern zerstört. Auch der Status der Universität Greifswald als Volluniversität gerät durch ihn in Gefahr. Viele Lehramtsstudierende mussten in diesem Semester die Auswirkungen seiner Politik spüren, denn es war Mathias Brodkorb, der zu großen Teilen an der Streichung von über 100 Lehramtsstudienplätzen beteiligt war.

Weiterhin zu bedenken sind die fragwürdigen Skandale Brodkorbs, so im Jahre 2004 die Begründung seines Vegetarismus mit einer These des umstrittenen Philosophen Peter Singer in der er Affen und Behinderte in seiner Argumentation gleichsetzte.

„Wir werden Mathias Brodkorb und seine Bildungspolitik in der nächsten Zeit ganz genau beobachten und auf eine Bewährungsprobe stellen.“ so Anne Lorentzen, kommissarische Vorsitzende des AStAs abschließend.

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